pharmapunk
Mein Pharmapunk
Start / Karriere

Weiterbildung 2026: Was sich für PTAs wirklich lohnt

Weiterbildung 2026: Was sich für PTAs wirklich lohnt

Die Weiterbildungslandschaft für PTAs und Pharma-Assistentinnen ist gewachsen. Aber mehr Angebot bedeutet nicht mehr Klarheit. Was lohnt sich wirklich?

Kriterium 1: Bringt es dir am Tresen etwas?

Die beste Weiterbildung ist die, die du am nächsten Arbeitstag anwenden kannst. Das kann ein Kurs in Ernährungsberatung sein, ein Update zu Dermatologika oder ein Seminar zu Gesprächsführung.

Kriterium 2: Wird sie anerkannt?

Einige Zertifikate klingen toll, sind aber bei Arbeitgebern unbekannt. Bevorzuge Abschlüsse von anerkannten Institutionen:

  • SSATP (Schweizerische Gesellschaft der Pharmazeutisch-Technischen Assistentinnen und Assistenten)
  • Kantonale Apothekerkammern
  • pharmaSuisse

Was sich 2026 besonders lohnt

Chronische Erkrankungen (Diabetes, Hypertonie, Asthma) Mehr Patienten, mehr Begleitung, mehr Beratungsbedarf. PTAs, die hier fundiert sind, sind in jeder Apotheke wertvoll.

Dermatologie & Wundversorgung Wundversorgung boomt — auch im ambulanten Setting. Ein Zertifikat hier macht dich zur Ansprechperson.

Onkologische Begleittherapie Anspruchsvoll, aber sehr gefragt. Krebspatientinnen kaufen OTC-Produkte und brauchen fundierte Antworten.

Was du skeptisch sehen kannst

Einige Zertifikate in alternativmedizinischen Bereichen kosten viel und bringen fachlich wenig. Auch hier gilt: Evidenz first.


Das Wichtigste: Tu es für dich, nicht für den Lebenslauf. Wenn du brennst für ein Thema, wird die Weiterbildung Freude machen — und du wirst die Inhalte wirklich nutzen.

P

Pharmapunk Redaktion

Autorin/Autor bei Pharmapunk.

Alle Beiträge →