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Die 5 Wechselwirkungen, die du auswendig kennen solltest

Die 5 Wechselwirkungen, die du auswendig kennen solltest

Wechselwirkungen erklären ist eine Kernkompetenz. Nicht die seltene Interaktion aus dem Lehrbuch, sondern die fünf, die jede Woche auftauchen.

1. ASS + NSAR (z. B. Ibuprofen)

Kombination erhöht das Blutungsrisiko deutlich. Kunden, die niedrig dosiertes ASS als Herzschutz nehmen, sollten kein Ibuprofen als Schmerzmittel bekommen — Paracetamol ist die bessere Wahl.

Am Tresen: „Nehmen Sie ASS täglich? Dann empfehle ich Paracetamol statt Ibuprofen."

2. Marcoumar/Warfarin + fast alles

Antikoagulierte Patienten brauchen bei jedem OTC-Kauf eine kurze Überprüfung. Ibuprofen, Aspirin, aber auch Johanniskraut und Cranberry-Extrakte beeinflussen den INR.

3. Johanniskraut + Kontrazeptiva / Immunsuppressiva

Der CYP3A4-Induktor schlechthin. Johanniskraut senkt die Wirksamkeit der Pille und von Cyclosporin. Gerade bei jungen Frauen ein häufig übersehenes Problem.

4. Magnesium/Calcium + Antibiotika (Fluorchinolone, Tetracycline)

Zweiwertigen Ionen chelieren Antibiotika im Darm. Einnahmeabstand von mindestens 2 Stunden einhalten.

5. Schilddrüsenmedikamente + Calcium / Eisenpräparate

Dieselbe Problematik: Resorptionshemmung. L-Thyroxin muss mindestens 30–60 Min. vor Calcium oder Eisen eingenommen werden.


Diese fünf Interaktionen lohnt es sich auf einem Spickzettel hinterm Tresen zu haben — bis sie sitzen.

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Pharmapunk Redaktion

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