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Fehler passieren — wie eine gute Fehlerkultur alle schützt

Fehler passieren — wie eine gute Fehlerkultur alle schützt

Es ist passiert. Eine falsche Dosierungsangabe, eine übersehene Interaktion, ein verwechseltes Medikament. Meistens fällt es auf — manchmal nicht sofort.

Warum Schweigen das Grösste Risiko ist

In Apotheken, wo Fehler unter den Teppich gekehrt werden, passieren sie öfter. Nicht weil die Menschen schlechter sind, sondern weil niemand aus Fehlern lernt und Systeme nicht verbessert werden.

Was eine gute Fehlerkultur ausmacht

1. Melden ohne Angst Wenn eine PTA einen Fast-Fehler bemerkt und ihn meldet, ist das kein Versagen — das ist professionelles Handeln. Diese Haltung muss von der Apothekenleitung vorgelebt werden.

2. Den Fehler analysieren, nicht die Person Die Frage ist nie: Wer hat das gemacht? Die Frage ist: Warum konnte das passieren? Meistens liegt die Antwort im System, nicht im Individuum.

3. Kleine Verbesserungen systematisch umsetzen Doppelcheck bei bestimmten Medikamenten. Klare Lagerordnung. Eindeutige Beschriftungen. Viele Fehler sind verhinderbar — wenn man weiss, wo sie entstehen.

Was du heute tun kannst

Bring das Thema in dein nächstes Teambriefing. Nicht als Vorwurf, sondern als Frage: „Was wäre ein System, das uns absichert?" Die besten Ideen kommen oft von denen, die täglich am Tresen stehen.

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Pharmapunk Redaktion

Autorin/Autor bei Pharmapunk.

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